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	<title>Kommentare zu: Zukunft digitaler Welten: Games 2.0 - der nächste Level</title>
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	<description>ein Blog von Spieleforschung.de</description>
	<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 05:45:31 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: kompakt: Neues vom 30.07.08 &#8220;Games 2.0 Der nächste Level&#8221; : Seminare: »wii too«</title>
		<link>http://www.digitalewelten.net/2008/06/zukunft-digitaler-welten-games-20-der-nachste-level/#comment-128</link>
		<dc:creator>kompakt: Neues vom 30.07.08 &#8220;Games 2.0 Der nächste Level&#8221; : Seminare: »wii too«</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 11:11:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Hier unten den Link zur ZDF-mediatek den Berricht anschauen!!!! [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hier unten den Link zur ZDF-mediatek den Berricht anschauen!!!! [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Pyri</title>
		<link>http://www.digitalewelten.net/2008/06/zukunft-digitaler-welten-games-20-der-nachste-level/#comment-82</link>
		<dc:creator>Pyri</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 00:10:35 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für diese ausführliche Antwort!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diese ausführliche Antwort!</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Roth</title>
		<link>http://www.digitalewelten.net/2008/06/zukunft-digitaler-welten-games-20-der-nachste-level/#comment-81</link>
		<dc:creator>Christian Roth</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 18:58:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalewelten.net/?p=87#comment-81</guid>
		<description>Hallo Pyri,

ich verstehe, dass die &lt;em&gt;Steuerung über Hirnströme&lt;/em&gt; beängstigend klingt. Doch neu ist die Technik nicht. Unabhängig von Computerspielen wird die Technologie schon länger sinnvoll eingesetzt: Das sogenannte Biofeedback kann genutzt werden, um Behinderten die Kommunikation mithilfe von Computern zu erleichtern. Für Menschen, die nicht sprechen, Arme und Beine nicht mehr bewegen können, ist Biofeedback eine gute Möglichkeit, den Kontakt zur Welt aufrechtzuerhalten.

Auch für den zu Unterhaltung genutzten Computer gab es schon vor geraumer Zeit ein Meditationsspiel mit einem Biofeedback-Gerät. Anders als beim &lt;em&gt;Neural Headset&lt;/em&gt;, nutzte dieses Spiel den galvanischen Hautwiderstand und maß den Puls. Um im Spiel weiterzukommen musste man also entspannen, so dass der Puls gesenkt wird und im Spiel z.B. eine Treppe entsteht. Vielleicht funktioniert es jetzt einfach noch besser und bietet vielfältigere Möglichkeiten.

Diese Technik wird nicht so floppen, wie die &lt;em&gt;3D-Brillen&lt;/em&gt;, die Datenhandschuhe (&lt;em&gt;Power Glove&lt;/em&gt;) und die &lt;em&gt;VirtualBoys&lt;/em&gt; von Nintendo. Beim VirtualBoy versagte ja nicht nur die Umsetzung, sondern gleich das ganze Konzept. Ich denke, dass man neuronale Steuerung ähnlich wie ein Wiimote, BalanceBoard und ausgefallenere Peripherie betrachten kann. Es ist ein Feature, dass gut umgesetzt und mit entsprechender Software die innovationsfreudigen Konsumenten überzeugen könnte.

Langfristig steckt in dieser Form der Steuerung jedoch ein ganz großes Potential. Bis dieses erkannt und genutzt wird, vergeht wahrscheinlich noch eine ganze Weile. Mögliche Risiken und Nebenwirkungen möchte ich auch nicht ausschließen. Kombiniert mit den immer realistischer aussehenden Welten, kann ich mir eine vollkommen neue Diskussion zur Computerspiel- und Onlineabhängigkeit vorstellen.

Dass es mit der aktuellen Technik, die hauptsächlich Ereignispotentiale der Hirnströme zu Spielaktionen mappt (zuordnet), noch kein Durchbruch erreicht wurde, sehe ich genauso wie Du. Aber es ist immerhin ein erneuter Versuch, in Andenken an die gescheiterten Gehversuche vieler Prototypen und tatsächlich veröffentlichen Produkte, die so kläglich floppten (siehe oben). Nintendo zeigt ja selbst am besten, dass sich Ausdauer lohnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Pyri,</p>
<p>ich verstehe, dass die <em>Steuerung über Hirnströme</em> beängstigend klingt. Doch neu ist die Technik nicht. Unabhängig von Computerspielen wird die Technologie schon länger sinnvoll eingesetzt: Das sogenannte Biofeedback kann genutzt werden, um Behinderten die Kommunikation mithilfe von Computern zu erleichtern. Für Menschen, die nicht sprechen, Arme und Beine nicht mehr bewegen können, ist Biofeedback eine gute Möglichkeit, den Kontakt zur Welt aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Auch für den zu Unterhaltung genutzten Computer gab es schon vor geraumer Zeit ein Meditationsspiel mit einem Biofeedback-Gerät. Anders als beim <em>Neural Headset</em>, nutzte dieses Spiel den galvanischen Hautwiderstand und maß den Puls. Um im Spiel weiterzukommen musste man also entspannen, so dass der Puls gesenkt wird und im Spiel z.B. eine Treppe entsteht. Vielleicht funktioniert es jetzt einfach noch besser und bietet vielfältigere Möglichkeiten.</p>
<p>Diese Technik wird nicht so floppen, wie die <em>3D-Brillen</em>, die Datenhandschuhe (<em>Power Glove</em>) und die <em>VirtualBoys</em> von Nintendo. Beim VirtualBoy versagte ja nicht nur die Umsetzung, sondern gleich das ganze Konzept. Ich denke, dass man neuronale Steuerung ähnlich wie ein Wiimote, BalanceBoard und ausgefallenere Peripherie betrachten kann. Es ist ein Feature, dass gut umgesetzt und mit entsprechender Software die innovationsfreudigen Konsumenten überzeugen könnte.</p>
<p>Langfristig steckt in dieser Form der Steuerung jedoch ein ganz großes Potential. Bis dieses erkannt und genutzt wird, vergeht wahrscheinlich noch eine ganze Weile. Mögliche Risiken und Nebenwirkungen möchte ich auch nicht ausschließen. Kombiniert mit den immer realistischer aussehenden Welten, kann ich mir eine vollkommen neue Diskussion zur Computerspiel- und Onlineabhängigkeit vorstellen.</p>
<p>Dass es mit der aktuellen Technik, die hauptsächlich Ereignispotentiale der Hirnströme zu Spielaktionen mappt (zuordnet), noch kein Durchbruch erreicht wurde, sehe ich genauso wie Du. Aber es ist immerhin ein erneuter Versuch, in Andenken an die gescheiterten Gehversuche vieler Prototypen und tatsächlich veröffentlichen Produkte, die so kläglich floppten (siehe oben). Nintendo zeigt ja selbst am besten, dass sich Ausdauer lohnt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Games 2.0 - der nächste Level &#124; Second Life Talk</title>
		<link>http://www.digitalewelten.net/2008/06/zukunft-digitaler-welten-games-20-der-nachste-level/#comment-80</link>
		<dc:creator>Games 2.0 - der nächste Level &#124; Second Life Talk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 12:34:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalewelten.net/?p=87#comment-80</guid>
		<description>[...] Fernsehbeitrag habe ich bei unserem Kollegen Christian Roth gefunden. In seinem Beitrag Zukunft digitaler Welten: Games 2.0 - der nächste Level gibt es weitere Infos.p&#62;Online Videos by Veoh.comp&#62;   Füge diesen Artikel als Bookmarks hinzu      [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Fernsehbeitrag habe ich bei unserem Kollegen Christian Roth gefunden. In seinem Beitrag Zukunft digitaler Welten: Games 2.0 - der nächste Level gibt es weitere Infos.p&gt;Online Videos by Veoh.comp&gt;   Füge diesen Artikel als Bookmarks hinzu      [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Pyri AKA Jürgen ;-)</title>
		<link>http://www.digitalewelten.net/2008/06/zukunft-digitaler-welten-games-20-der-nachste-level/#comment-79</link>
		<dc:creator>Pyri AKA Jürgen ;-)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 12:31:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.digitalewelten.net/?p=87#comment-79</guid>
		<description>Vielen Dank für diesen Hinweis!
Für mich ist ja die Vorstellung durch neurale Impulse etwas zu steuern eher beänstigend. Das ist mir nämlich schon eindeutig zuwenig "Interface" sozusagen - meiner Meinung nach haben sich Vorstellungen aus den 1980er Jahren über Computerspiele und virtuelle Kommunikation bislang aber nicht bewahrheitet.
Der Datenhandschuh samt entsprechender Brillen oder Helme als Ideen aus dem Cyberpunk fanden (noch) keinen Weg in die Alltagskultur der Menschen - so wie es ausgehend von Beobachtungen in den Multi User Dungeons und auf dem Konzept "Holodeck" in der Fernsehserie "Star Trek - The Next Generation" noch bei Sherry Turkle (Leben im Netz) und Janet Murray (Hamlet on the Holodeck) zu finden ist.
Bestes Beispiel dafür ist wohl der Fehler des VirtualBoy von Nintendo. Die Wiimote halte ich dabei eher für eine Innovation wie es der DualShock von Sony, oder schon der Analogstick beim Super Nintendo waren, bloß dass die Wii ein breiteres Publikum anspricht. Für mich ist in dieser Hinsicht - zusammen mit der Etablierung von WASD+Maus am PC Etc. - eher eine Zementierung, Ausdifferenzierung, aber eben doch Festigung von Interface, als der Versuch einer Auflösung desselben feststellbar: aber wie heißt es so schön? Man weiß nie was die Zukunft doch noch bringt...
LG, Jürgen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen Hinweis!<br />
Für mich ist ja die Vorstellung durch neurale Impulse etwas zu steuern eher beänstigend. Das ist mir nämlich schon eindeutig zuwenig &#8220;Interface&#8221; sozusagen - meiner Meinung nach haben sich Vorstellungen aus den 1980er Jahren über Computerspiele und virtuelle Kommunikation bislang aber nicht bewahrheitet.<br />
Der Datenhandschuh samt entsprechender Brillen oder Helme als Ideen aus dem Cyberpunk fanden (noch) keinen Weg in die Alltagskultur der Menschen - so wie es ausgehend von Beobachtungen in den Multi User Dungeons und auf dem Konzept &#8220;Holodeck&#8221; in der Fernsehserie &#8220;Star Trek - The Next Generation&#8221; noch bei Sherry Turkle (Leben im Netz) und Janet Murray (Hamlet on the Holodeck) zu finden ist.<br />
Bestes Beispiel dafür ist wohl der Fehler des VirtualBoy von Nintendo. Die Wiimote halte ich dabei eher für eine Innovation wie es der DualShock von Sony, oder schon der Analogstick beim Super Nintendo waren, bloß dass die Wii ein breiteres Publikum anspricht. Für mich ist in dieser Hinsicht - zusammen mit der Etablierung von WASD+Maus am PC Etc. - eher eine Zementierung, Ausdifferenzierung, aber eben doch Festigung von Interface, als der Versuch einer Auflösung desselben feststellbar: aber wie heißt es so schön? Man weiß nie was die Zukunft doch noch bringt&#8230;<br />
LG, Jürgen <img src='http://www.spieleforschung.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
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